Geschichte

Das berufsfeldbezogene Oberstufenzentrum Gastgewerbe wurde zum 30.08.1999 errichtet und begann den Unterricht in einem gut ausgestatteten Neubau in Berlin Pankow.

Diese Gründung ging aus den 1989 mit dem Fall der Mauer verbundenen sprunghaft angestiegenen Schülerzahlen an der Emil-Fischer-Schule hervor, bei der das Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft aus West- und Ostberlin zusammengefasst worden war. Angesichts der Prognosen über steigende Schülerzahlen kam es 1993 zur Grundsatzentscheidung der Senatsverwaltung die größte Abteilung mit Berufsausbildungsvorbereitung und beruflicher Erstausbildung für gastgewerbliche Berufe auszulagern und ein neues Oberstufenzentrum zu gründen. Ebenfalls zum 30. August 1999 zog die Staatliche Wirtschaftsschule für Hotellerie und Gastronomie Berlin (Hotelfachschule) für einige Jahre in den Neubau ein. Sie gehört zur Weiterbildung im gastgewerblichen Bereich.

Im OSZ Gastgewerbe werden seit seiner Gründung Berufsausbildungsvorbereitung, berufliche Erstausbildung in gastgewerblichen Berufen sowie Koch/Köchin und berufliche Weiterbildung durchgeführt. Die steigenden Schülerzahlen lassen den politischen Einfluß auf die Entwicklung des Tourismus in Berlin erkennen. Mit dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland 1990 und weiter mit dem Beschluss zum Regierungsumzug nach Berlin 1994 stiegen die Schülerzahlen stetig. Mit etwa 5.500 Schülerinnen und Schülern gehört das OSZ Gastgewerbe heute zu den größten beruflichen Bildungseinrichtungen Deutschlands.