Sprachförderung

Sehr geehrte Damen und Herren,

da wir seit 3 Jahren vermehrt Auszubildende mit sehr geringen Deutschkenntnissen in die Schule aufnehmen müssen, hat das OSZ-Gastgewerbe Angebote entwickelt, um die Auszubildenden in ihrer Ausbildung sprachlich gezielt und verstärkt zu unterstützen. Die regelmäßige und kontinuierliche Entwicklung der deutschen Sprache ist eine wesentliche Voraussetzung, dass Auszubildende das Ausbildungsziel erreichen und in den Facharbeitermarkt integriert werden können. Auch die Unterstützung von betrieblicher Seite ist dafür unerlässlich.

Unsere Unterstützungsangebote sind folgende:

  1. Schüler*innen mit sehr geringen Deutschkenntnissen kommen in eine extra Klasse mit maximal 20 Schülern. Darüber hinaus brauchen diese Schüler*innen gezielt sprachliche Förderungen beispielweise durch zusätzliche Kurse.

  2.  In den 3 Turnuswochen zwischen den Berufsschulwochen werden je 4 h Sprachförderkurs zusätzlich angeboten. Dieses Angebot ist im letzten Schuljahr eingerichtet und wird nun im 2. Lehrjahr fortgeführt.

  3. Im Schuljahr 2018/2019 werden zusätzlich Berufssprachkurse durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ (BAMF) eingerichtet. Diese finden im Haus und beim Bildungsträger vor Ort statt.

  4. Um einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zu gewähren, ist bei der Aufnahme der Mindest-Sprachstand B1 wünschenswert. Alle Jugendlichen die diesen Sprachstand nicht aufweisen, sollten zunächst die deutsche Sprache lernen und danach die Ausbildung beginnen. Unsere Abteilung 3 ist Ihnen, als betrieblicher Ausbilder, dabei behilflich. Die Schüler*innen kommen in eine BQL-Klasse. Dadurch können Sie den Jugendlichen zunächst als Praktikanten kennenlernen und das OSZ vermittelt die nötigen Sprachkenntnisse. Nach einem Jahr kann dann die reguläre Ausbildung beginnen.

    Sollten Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:
    Frau Anders (Abteilungsleiterin) 030 914266-262
    oder Frau Gruhn (Sek.) 030 914266-0

Michael Gotthardt
Stellvertretender Schulleiter