Azubisaustausch Arles 2018

Am 22.05.2018 startete das diesjährige Austauschprojekt mit Arles in Südfrankreich. Bis zum 09.06.2018 hatten 5 Köche sowie 2 Restaurantfachleute unserer Schule (alle 2. Lehrjahr) zusammen mit 7 Technikern der Max-Taut-Schule die Möglichkeit, Land und Leute vor Ort intensiv kennen zu lernen.

Geboten wurden ihnen ein sehr abwechslungsreiches Programm mit viel römischer Kultur, faszinierende Landschaften, tolle Besichtigungsangebote und kulinarische Highlights des Mittelmeeres und der Camargue. Nebenbei absolvierten die Schüler/-innen ein 10-tägiges Praktikum mit ungewohntem Teildienst in verschiedenen gastronomischen Betrieben der mittleren und gehobenen Klasse von Arles.
Neben den zahlreichen Programmpunkten und der Arbeit in den Betrieben blieb den Schülern genügend Freiraum für Freizeit und Erkundungstouren in Arles und der Camargue sowie für Badespaß am Pool des Campingplatzes, auf dem in gemütlichen Bungalows gewohnt wurde.
Den Auszubildenden standen für den gesamten Aufenthalt Fahrräder zur Verfügung, so dass sie sich jederzeit frei bewegen konnten. LOGO DFSFADas Programm wird durch das Deutsch-Französische Sekretariat Saarbrücken (DFS/SFA) finanziell sehr großzügig unterstützt. Der Eigenanteil der Schüler beläuft sich auf 150,- €.

Wie schaffe ich es, da mitzufahren?

Prinzipiell kann sich jeder Schüler der Berufsschule zu diesem Austausch anmelden. Aushänge sowie Informationsmaterialien gibt es in der Schule rechtzeitig und reichhaltig. Allein es liegt an der Person selbst, sich zu informieren. Häufig stellen auch Lehrer/-innen anstehende Schülerfahrten vor. Anerkannt werden diese Austauschprogramme als Bildungsurlaub. Man braucht seinen eigenen Urlaub also nicht dafür her zu geben.

Wie läuft das Ganze dann ab?

Nach erfolgter Anmeldung und Bestätigung der Anmeldung wird den teilnehmenden Schüler/-innen in der Regel zunächst ein vorbereitender Französischkurs angeboten. Die Teilnahme ist freiwillig aber durchaus zu empfehlen, um sich mit einem Grundwortschatz in dem fremden Land zurechtzufinden. Für die Teilnahme am Austausch ist es nicht unbedingt erforderlich, die französische Sprache zu beherrschen, aber es macht vieles in Frankreich einfacher.
In Arles wohnt man in der Regel mit 2 - 4 Personen in festen Bungalows oder kleinen Häusern auf einem Campingplatz. Die Unterkünfte sind meist recht vernünftig ausgestattet, so dass man gut schlafen kann und sich ohne Probleme selbst versorgen kann. In Arles stehen uns immer Fahrräder für die Mobilität während des gesamten Aufenthaltes zur Verfügung. Auch verfügen die Campingplätze vor Ort immer über ein Swimmingpool.
Nach der Anreise werden i.d.R. zunächst die Bungalows bezogen, erste Einkäufe für die Versorgung erledigt, Fahrräder verteilt und die Betriebe zugewiesen und besichtigt. Zur besseren Orientierung wird meistens am ersten Tag ein Stadtrundgang vorgenommen. Das Wissen aus dem Rundgang erleichtert die Orientierung erheblich, da wir in der Regel außerhalb der Stadt wohnen. Und dann geht es auch schon los mit dem Arbeiten in den Betrieben.
Es wird angestrebt, dass unter der Woche gearbeitet wird. Da wir hier im warmen Süden Europas sind, ist es üblich, im Teildienst zu arbeiten. Zwischendurch gibt es also immer ein paar Stunden Freizeit. Die Programmpunkte zum Kennenlernen von Land, Leuten und kulinarischen Spezialitäten liegen meist auf den Wochenenden, manchmal aber auch in der Woche. Das Programm ist äußerst abwechslungsreich.
Durch die Arbeit in den Betrieben und die vielen interessanten Programmpunkte vergehen die knapp 3 Wochen in der Regel wie im Flug und schon steht man mit einem Europa-Zertifikat und einer Beurteilung vom Praktikumsbetrieb wieder vor der Abreise. Was man mitnimmt sind sicherlich ungeheuer viele positive Eindrücke, eine Menge neues Selbstbewusstsein und ein Zuwachs an Sprachkenntnissen.
Wer sich von dem Erlebten und den Eindrücken der in diesem Jahr teilnehmenden Schüler einen Überblick verschaffen möchte, kann sich gerne die Bildergalerie anschauen und die Berichte der teilnehmenden Schüler/-innen lesen.

Vielleicht dann bis demnächst in Arles ...

 Diashow

Einen Eindruck der Erlebnisse vermitteln die folgenden Berichte der Azubis:

Helene und Marion

Marek

Phillipp

Ludjana