Genau dieser Frage gingen die TeilnehmerInnen des Gastro+ Moduls „Wine meets Taste“ auf den Grund. In einer spannenden Sensorik-Session wurden verschiedene Weine mit ganz unterschiedlichen Lebensmitteln kombiniert und verkostet.

Auf dem Tisch standen unter anderem Vinaigrette, Datteln, Käse, Blauschimmelkäse, Chips und Wasabisauce. Dazu gab es eine abwechslungsreiche Auswahl an Weinen – von alkoholfreien Varianten über Riesling und Chardonnay bis hin zu ganz neu gezüchteten Rebsorten, einem Chianti und einer Beerenauslese.
Schnell wurde deutlich: Wein schmeckt nicht immer und auch nicht jedem gleich. Je nachdem, was zuvor oder gleichzeitig gegessen wurde, veränderte sich die Wahrnehmung teilweise erheblich. Mal trat die Säure eines Weines deutlich hervor, mal wirkte derselbe Wein plötzlich deutlich milder. Manche Kombinationen sorgten für echte Geschmackserlebnisse, andere eher für überraschte Gesichter.
Besonders spannend war, dass die Meinungen häufig auseinandergingen. Was für die einen perfekt harmonierte, wurde von anderen kritisch bewertet. Die Verkostung zeigte eindrucksvoll, dass Sensorik zwar erlernt werden kann, Geschmack aber dennoch etwas sehr Individuelles bleibt. Oder anders gesagt: Über Geschmack lässt sich eben doch streiten.
Ein herzliches Dankeschön an Moduldozent & Sommelier Frank Deutschmann für die spannende Reise durch die Welt von Food & Wine Pairing und Fabian Wenige für die Assistenz.
Annett Hansen
Fachleitung Service
Fachbereich Restaurantmanagement