Am ersten Tag starteten die TeilnehmerInnen des Gastro+ Moduls bei uns im OSZ. Bevor geshakt und gerührt wurde, ging es erst einmal um die Grundlagen: Was ist eigentlich die DNA eines Cocktails? Wie spielen Süße und Säure zusammen? Was macht der Alkoholgehalt mit der Wahrnehmung von Aromen? Und welches Handwerkszeug braucht man an einer professionellen Bar überhaupt? Natürlich blieb es nicht bei der Theorie. Es wurde gerochen, verkostet, ausprobiert und verglichen – und ganz nebenbei der sichere Umgang mit Shaker, Jigger & Co. trainiert.

Am zweiten Tag ging es dann in die Bar "fabelei" – und jetzt wurde es ernst: Die TeilnehmerInnen hatten ihre eigenen Cocktailideen und Zutaten im Gepäck und mussten herausfinden, ob das, was im Kopf gut klang, auch im Glas funktioniert. Also: mixen, probieren, verändern, noch einmal probieren. Manche Idee passte sofort, an anderer Stelle musste nachjustiert werden. Und ein Cocktail landete zwischendurch leider nicht im Glas, sondern auf dem Fußboden. Der klebte danach so hervorragend, dass man dort fast hätte stehen bleiben können.
Davon ließ sich aber niemand aufhalten. Am Ende standen ganz unterschiedliche Cocktails auf der Bar – jeder mit einer eigenen Idee, einem eigenen Geschmack und einer eigenen Handschrift. Und die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen!
Das Modul MIXOLOGY ist Teil von Gastro+ des Fachbereiches Restaurantmanagement und verbindet genau das, worum es bei Gastro+ geht: Fachwissen, echtes Handwerk, Ausprobieren – und die Möglichkeit, über den normalen Unterricht hinaus eigene Ideen umzusetzen.
Ganz fertig sind unsere Cocktailkreationen allerdings noch nicht.
Denn am 5. November wartet das Finale: Dann präsentieren die TeilnehmerInnen ihre Drinks beim OSZ Cocktailwettbewerb einer Jury. Wir sind sehr gespannt, welcher Cocktail am Ende das Rennen macht!
